Skip to main content
motoröl header

Motoröl: Test & Vergleich 09/2021 – produktmensch.de

Heutzutage gibt es zahlreiche Anbieter für Motoröle. Doch nur wenige sind mit deinem Fahrzeugtyp kompatibel. Um das passende Motoröl zu finden muss man sich mit den Viskositätsklassen und den spezifischen Spezifikation auskennen. Die optimale Schmierfähigkeit holt nicht nur das Maximum aus dem Motor raus, sondern schützt gleichzeitig die Bauteile. In unserem Motoröl Test 2021 haben wir die wichtigsten Informationen recherchiert. Letztendlich ist es unser Ziel dir bei deiner Kaufentscheidung zu helfen.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Motoröle dienen zur Schmierung und Kühlung der im Motor enthaltenen Komponenten. Außerdem tragen sie kleinste Metallpartikel und Ablagerungen ab. Der Schmierstoff muss Kälte und Wärme, sowie bei jeder Drehzahl standhalten.
Die Hersteller teilen Motoröle in verschiedene Viskositätsklassen ein. Als Beispiel: 5W40. Der erste Wert steht für die Fließeigenschaften des Öls bei Kälte. Der letzte Wert gibt die Schmiereigenschaften bei 100 Grad Celsius an.
Die meisten PKW-Hersteller empfehlen jede 10.000 bis 15.000 Kilometer oder einmal im Jahr einen Ölwechsel. Bestimmte Longlife-Öl können bis zu 30.000 Kilometer und mehr gefahren werden. 

Unsere Kaufempfehlung für Motoröle

Das beste hochwertige Motoröl

Castrol 468548 EDGE C3 5W-30 C3 Motorenöl 5L
  • Hohe Sauberkeit der Motorenteile, für volle Leistung bei niedriem...
  • Geringe Eindickung des Öls auch nach längerer Beanspruchung und hoher...

Der Hersteller Castrol ist für seine hochwertigen Motoröle bekannt. Bei diesem Artikel handelt es sich um den Typ 5W-30 der im fünf Liter Gebinde geliefert wird. Laut Castrol ist das Öl für Benzin-, Diesel-, sowie für Hybridmotoren geeignet.

Der Hersteller verspricht nicht nur hohe Sauberkeit der Motorteile, sondern auch einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Ebenfalls deutet Castrol auf weniger Ölverbrauch hin. Auf dem technischen Datenblatt welches im Shop hinterlegt ist, findest du weitere Angaben.

Das beste Motoröl mit fairem Preis/Leistungsverhältnis

Angebot
LIQUI MOLY 1137 Longtime High Tech 5W-30 5 l
  • Ganzjahresöl für Benzin- und Dieselmotoren einschließlich...
  • Spezifikationen und Freigaben: ACEA C3, API SN, BMW Longlife-04, MB-Freigabe...

Mit diesem Produkt bietet Liqui Moly ein nahezu unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis an. Das Motoröl ist für Benzin-, und Dieselmotor einschließlich Commain-Rail Technologie geeignet. Ebenfalls kann es für Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter verwendet werden. Es verfügt über mehrere Freigaben für die Marken BMW, Mercedes Benz, VW, Fiat und Ford.

Mit wenigen Klicks kannst du dir fünf Liter 5W-30 Longlife Öl nach Hause bestellen.

Das beste Longlife Öl

Das von Repsol hergestellte Schmieröl 5W-30 erfüllt die Anforderungen leistungsstarker Motoren. Das Synthetiköl kann für Fahrzeuge der VW-Audi-Skoda-Seat Gruppe eingesetzt werden. Ebenfalls hat es Freigaben für Porsche und Mercedes Benz.

Aufgrund der Longlife Spezifikationen kann der Ölwechsel hinausgezögert werden. Dabei spart man nicht nur Geld, sondern auch die Zeit für den Tausch. Neben der fünf Liter Variante, ist das Öl auch in einem ein Liter Gebinde erhältlich.

Das beste Allrounder Motoröl

Das 10W-40 Motoröl von Mannol hat eine Freigabe für viele Fahrzeughersteller. Es handelt sich um ein modernes teilsynthetisches Öl für Otto-, Diesel-, und Erdgasmotoren. Der Hersteller verspricht optimalen Motorschutz, weniger Verschleiß und ausgezeichnete Leistung.

Mit wenigen Klicks kannst du das günstige Motoröl im fünf Liter Gebinde nach Hause bestellen. Weiterhin ist es in anderen Einheiten erhältlich.

Das beste Motoröl für Benzin-, und Dieselmotoren

Angebot
Total Quartz Ineo ECS 5W30-5L Motorenöl, 5L
3.593 Bewertungen
Total Quartz Ineo ECS 5W30-5L Motorenöl, 5L
  • Total QUARTZ INEO ECS 5W-30 ist entwickelt für Otto- und Dieselmotoren,...
  • Das INEO ECS 5W-30 übertrifft sehr deutlich die standardisierten Anforderungen...

Dieses Motoröl Quartz von Total hat eine Freigabe für viele Benzin-, und Dieselfahrzeuge. Laut Hersteller kann es vor allem bei den Marken Peugeot und Citroen zum Einsatz kommen. Zudem ist es für PKWs mit Dieselpartikelfilter geeignet.

Das 5W-30 Öl kann ganzjährig unter schwersten Bedingungen zum Einsatz kommen. Auf Bestellung erhältst du fünf Liter Total Quartz nach Hause gesendet.

Motoröle bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich), konnten wir leider keinen Motoröl Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Motoröle finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Ratgeber: Die folgenden Abschnitte beantworten Dir die wichtigsten Fragen beim Kauf eines Motoröls

Welches Motoröl ist das beste für mein Fahrzeug?

Grundsätzlich hat jedes Fahrzeug spezifische Anforderungen an das Motoröl. Die Empfehlung der Hersteller findest du im Handbuch des Fahrzeuges. Dort kannst du die Angaben mit dem des Motoröl vergleichen. Im Handbuch findest du die kompatiblen SAE-
Klassen. Natürlich kannst du auch bei der Werkstatt deines Vertrauens nachfragen. Allerdings versuchen sie natürlich alles um ihr eigenes Motoröl zu verkaufen.

Das Öl im Motor soll für optimale Schmierfähigkeit bei jeder Drehzahl und Temperatur sorgen. Ebenfalls soll es Ölschlammbildung vermeiden, die Reibung mindern und reinigend wirken.

Welches Motoröl du benötigst, hängt in erster Linie von deinem Motortyp ab. Je nachdem ob Diesel oder Benziner, wird ein anderes Motoröl benötigt. Ebenfalls gibt es Abweichungen wenn dein PKW über einen Abgaspartikelfilter verfügt.

Moderne PKWs und Sportwagen setzen ein hochwertiges, vollsynthetisches Motoröl voraus.

In einen Dieselmotor darf oftmals kein Benzin-Öl eingefüllt werden. Andersrum gilt diese Regel natürlich auch. Besonders wichtig ist das passende Öl bei einem Diesel mit Partikelfilter. Durch falsches Öl kann der Filter verstopfen und irgendwann Schaden nehmen.

In der Betriebsanleitung findest du das vom Hersteller geforderte Öl.

Weiterhin muss das Öl einer bestimmten Viskositätsklasse entsprechen. Letztere sind durch international genormte SAE-Klassen bestimmt. Unter der Viskosität versteht man wie flüssig das Motoröl bei einer bestimmten Temperatur ist. Als Beispiel nehmen wir ein Motoröl 10W-40. Der erste Wert “10” beschreibt damit die Fließeigenschaften bei Kälte. Je niedriger der Wert, desto flüssiger das Öl. Andersrum verhält es sich genauso.

Die zweite Zahl nach dem W beschreibt die Fließeigenschaften des Schmierstoffs bei 100 Grad Celsius. Je höher der Wert, desto besser die Schmiereigenschaft bei hohen Temperaturen. Heutzutage können Motoröle natürlich für kalte und warme Temperaturen genutzt werden.


Wie lange ist Motoröl haltbar und wann muss es gewechselt werden?

Als Richtwert für die Lagerung gelten drei bis fünf Jahre in geschlossenen Kanistern. Schlecht werden kann Öl eigentlich nicht. Allerdings können sich Bestandteile der im Öl enthaltenen chemischen Additive lösen. Dadurch entsprechen die Öle nicht mehr den Anforderungen der Hersteller. Letztendlich kann dies zu teuren Schäden am Motor führen.

Hat man den Ölbehälter bereits geöffnet, unterliegt er den äußeren Einflüssen von Luft und Luftfeuchtigkeit. Dadurch sinkt die Haltbarkeit des Motoröls enorm. In solch einem Fall sollte das Öl in sechs bis zwölf Monaten aufgebraucht sein.

Generell sollte man davon absehen, älteres Motoröl in neue Fahrzeuge zu füllen. Durch den technischen Fortschritt der Motoren wird stets ein spezielles Motoröl benötigt. Die maximale Lagerzeit hängt auch vom jeweiligen Öltyp ab. So hält ein spezielles Motoröl mit der Angabe 0W-40 nicht so lange wie ein 10W-30 Öl.


Wie lagert man Öl am besten damit es lange hält?

Wichtig für eine lange Haltbarkeit ist eine gleichbleibende Lagertemperatur. Idealerweise ist diese möglichst konstant. Temperaturen von fünf und 30 Grad Celsius sind okay. Außerdem bevorzugt Motoröl eine trockene Umgebung. Gut geeignet ist ein Kellerraum, da die Temperaturen dort ganzjährig recht gleich sind. Am besten stellst du die Behälter in ein Regal und nicht auf den Boden.

Dies ist auf die Temperaturschwankungen des Bodenbelages zurückzuführen. Des Weiteren bevorzugt Motoröl eine Lagerung in dunklen Räumen. Direkte Sonneneinstrahlung und Hitze sind zu vermeiden. Achte außerdem auf ausreichende Belüftung des Lagerraums.

Um den Alterungsprozess nicht zu beschleunigen, sollte das Öl verschlossen aufbewahrt werden. Einmal geöffnetes Öl zieht Feuchtigkeit und altert deutlich schneller.

Was kostet Motoröl?

Beim Kauf von Motoröl wirst du feststellen, dass die Preise unterschiedlicher nicht sein könnten. Wer sein Öl in der Werkstatt wechseln lässt, muss mit einem hohen Aufpreis rechnen. Schließlich gehört Gewinn zu einem Gewerbebetrieb dazu. So kann ein Liter schnell zwischen 15 und 25 Euro kosten.

Oftmals versuchen Autohersteller wie BMW und Mercedes ihr eigenes Markenöl zu einem teuren Preis zu verkaufen. Meist handelt es sich um das gleiche Öl wie von anderen Produzenten auch, jedoch ist es mit einem Markenlogo bedruckt. So können Händler und Werkstätten unwissende Kunden zum Kauf des teuren Motoröls überreden.

Wir raten dir eine Blick ins Internet zu werfen. Online findest du ziemlich alle Motoröl zum Schnäppchenpreis. Teilweise sind Rabatte von bis zu 70 Prozent möglich.

Wichtig ist immer auf die Freigabe des jeweiligen Motortyps zu achten. So kann selbst No-Name-Öl bei einem Ölwechsel eingefüllt werden. Wer richtig recherchiert, zahlt mitunter weniger als fünf Euro pro Liter.

Wo kann ich Motoröl günstig kaufen?

Motoröl wird heutzutage an vielen Stellen angeboten. Egal ob Tankstelle, Baumarkt oder im Zubehör, das Angebot ist riesig. Schnäppchenjäger bevorzugen hingegen das Internet als beste Anlaufstelle. Online kannst du dich in aller Ruhe nach dem passenden Motoröl umsehen. Durch den Preisvergleich verschiedener Shops, kannst du bares Geld sparen.

Laut unserer Recherche wird Motoröl am häufigsten bei folgenden Webshops angeboten:

  • autodoc.de
  • amazon.de
  • ebay.de
  • motoroel100.de
  • oeldepot24.de
  • oelpiraten.de

Am Anfang unserer Seite stellen wir ebenfalls einige Motoröle vor. Durch Anklicken wirst du auf einen Webshop weitergeleitet. Dort findest du eine riesen Auswahl an verschiedenen Motorölen. Garantiert ist auch dein Öl enthalten. Auf Wunsch kannst du dein passendes Motoröl direkt bestellen und liefern lassen.

schmieröl filter

Beim Wechseln des Schmieröls, sollte man gleich den Ölfilter tauschen. Dieser hält Verunreinigungen und Partikel zurück und schützt den Motor.

Artikelwahl: Welche der folgenden Motoröle ist am nützlichsten für Dich?

In unserem Ratgeber unterscheiden wir zwei Arten an Motorölen. Es handelt sich dabei um:

  • Mineralöl
  • Synthetiköl

Beide Arten unterscheiden sich in der Verarbeitung des Erdöls. Schlussendlich weisen beide Typen verschiedene Vorteile und Nachteile auf. Je nach Fahrzeugtyp und Motor ist das ein oder andere Öl besser für dich geeignet. In den folgenden Zeilen gehen wir näher auf die beiden Arten ein und zeigen dir auf, welches Motoröl für dich geeignet ist.

Was ist Mineralöl und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Mineralöl wird aus Erdöl durch Destillation und Raffination gewonnen. Während des Prozesses werden natürliche Verunreinigungen und unerwünschte Kohlenwasserstoffe entfernt. Zusätzlich werden Additive hinzugefügt, wodurch sich die Leistung des Öls verbessert. Generell sind Mineralöle ideal für ältere Fahrzeugmodelle. Oldtimer profitieren von diesem Typ Öl, da synthetische Öle die Dichtungen angreifen könnten. Ihr größter Vorteil ist allerdings, dass sie vergleichsweise günstig sind.

Vorteile

  • Preiswert
  • Für ältere Fahrzeuge und Oldtimer geeignet

Nachteile

  • Geringere Leistung
  • Höherer Kraftstoffverbrauch
  • Kürzere Haltbarkeit

Nachteilig ist hingegen der der langsamere Fluss durch den Motor. Dies kann nicht nur den Kraftstoffverbrauch erhöhen, sondern ebenfalls die Leistung mindern. Zudem haben Mineralöle ein geringere Haltbarkeit und müssen öfter getauscht werden.

Wie ist Synthetiköl und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Synthetische Öle bieten im Vergleich mit Mineralölen eine bessere Schmierleistung. Bei der Produktion kommen komplexe Verfahren zum Einsatz, welche der Qualität des Öls zu Gute kommen. Ihre Stärke spielt Synthetiköl vor allem bei niedrigen Temperaturen aus. Dann selbst bei Kälte ist es fließfähig und bietet einen guten Schmierfilm.

Dadurch werden die bewegenden Teile im Motor stets geschmiert und die Reibung vermindert. Dies wirkt sich auch positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus. Auch bei hohen Temperaturen bieten sie diese hochwertigen Eigenschaften. Außerdem enthalten sie weniger Verunreinigungen als Mineralöle. So entstehen kaum Ablagerungen und Ölschlamm im Motor. Weiterhin erfordert Synthetiköl weniger häufige Ölwechsel, als Mineralöl. Abschließend schützt ein hochwertiges Synthetiköl der Motor und fördert die Lebensdauer des Fahrzeugs.

Vorteile

  • Hohe Lebensdauer
  • Bessere Leistung
  • Geringerer Kraftstoffverbrauch
  • Nur geringfügige Ablagerungen
  • Weniger häufige Ölwechsel

Nachteile

  • Teurer
  • Nur für moderne Motoren und Sportwagen

Die komplexe Herstellung spiegelt sich in Sachen Preisgestaltung wieder. So sind Synthetiköle deutlich teurer als Mineralöle. Generell eignet sich das hochwertige Schmiermittel eher für moderne Motoren und Sportwagen. So kann man aus PS-Boliden die maximale Leistung aus dem Motor holen. Bei älteren Motoren kann es sogar Schäden verursachen. Ferner sind Synthetiköle ideal für Kurzstrecke oder Personen, die nur wenig Auto fahren.

Welche Faktoren helfen Dir beim Vergleich verschiedener Schmierstoffe?

Beim Kauf von Motoröl kommt es auf weitere wichtige Eigenschaften an. Diese möchten wir dir im Folgenden aufzeigen. Schlussendlich kannst du besser entscheiden, ob sich ein gewisser Typ Öl für dein Fahrzeug eignet.

Es handelt sich um folgende Punkte:

  • Viskosität
  • Kompatibilität mit Motortyp
  • Longlife-Öl
  • Menge / Preis

In den nächsten Zeilen gehen wir auf die genannten Faktoren weiter im Detail ein. Somit wirst du verstehen, wie du sie anwenden kannst.

Viskosität

Im Allgemeinen weist die Viskosität auf die innere Reibung einer Flüssigkeit, also auf die Fließeigenschaften hin. Zudem ist sie ein Maß für die Zähflüssigkeit bei verschiedenen Temperaturen. Während man früher zwischen Sommer- und Winterölen wechselte, ist dies heute nicht mehr notwendig. Moderne Mehrbereichsöle decken alle Jahreszeiten und die damit verbundenen Temperaturen ab.

Die Kennzeichen von Motorölen erfolgt mittlerweile nach internationaler Norm. Durch die sogenannten SAE-Klassen “Society of Automotive Engineers” sind die Viskositätsklassen festgelegt.

Besonders bei kaltem Motor ist es wichtig, dass das Öl bereits gute Schmiereigenschaften bietet. Wenn der Motor warm ist wird das Öl zwar dünner, darf aber nicht zu dünnflüssig sein.

Die Kennzeichnung eines Motoröls erfolgt mittels zwei Zahlen. Der erste Wert gibt die Fließeigenschaften des Öls bei Kälte wieder. Der zweite Wert sagt aus wie flüssig das Öl bei 100 Grad Celsius ist. Das „W“ bezeichnet dabei die Wintereignung. Die Viskositätsklassen sind im Standard der SAE J300 festgelegt. Dort ist auch die tiefste Temperatur aufgeführt, bei der das Öl noch pumpbar ist. Weitere Angaben findest du in der weiter unten aufgeführten Tabelle. 

Je niedriger die Zahl, desto dünnflüssiger das Öl. Umgekehrt verhält es sich genauso. Öltypen mit niedriger Viskosität erreichen schnell die wichtigen Schmierstellen im Motor.

Generell aber sind für jeden Motortyp nur bestimmte Öle zugelassen. Bei einer falschen Befüllung kann es zu Schäden und im schlimmsten Fall zu einem Motorschaden kommen.

Nachstehend führen wir verschiedene Viskositäten und ihre Tiefsttemperatur auf:

Typ ÖlTiefsttemperatur, bei der das Öl noch pumpbar ist
SAE 0W-40 °C
SAE 5W-35 °C
SAE 10W-30 °C
SAE 15W-25 °C
SAE 20W-20 °C
SAE 25W-15 °C

Die zweite Zahl beschreibt das Fließverhalten bei 100 Grad Celsius:

MotorölViskosität bei 100 °C
SAE 206,9 mm²/s bis 9,3 mm²/s
SAE 309,3 mm²/s bis 12,5 mm²/s
SAE 4012,5 mm²/s bis 16,3 mm²/s
SAE 5016,3 mm²/s bis 21,9 mm²/s
SAE 6021,9 mm²/s +

Kompatibilität mit Motortyp

Wenn du unseren Ratgeber aufmerksam bis hier hin gelesen hast, weißt du dass es unzählige Motoröle gibt. Wie auch beim Tanken von Kraftstoff, benötigt ein Motor das richtige Öl. Aus diesem Grund werden die Öle auf die individuellen Anforderungen der jeweiligen Hersteller abgestimmt. Dies kann man aus den verschiedenen ACEA-Klassen entnehmen. Die verschiedenen ACEA-Spezifikationen bestehen für die aus der Eignung für die jeweilige Motorart, für die Abgasnachbehandlung und der Zahl, die die Leistungsfähigkeit des Öls angibt.

Folgende ACEA-Klassen gibt es:

  • A = Pkw-Ottomotoren (Benziner)
  • B = Dieselmotoren für Pkw, Vans, Transporter
  • C = Pkw-Otto und Pkw-Dieselmotoren mit neuen Abgasnachbehandlungs-Systemen (z.B. Dieselpartikelfilter)
  • E = Lkw-Dieselmotoren

Neben der ACEA-Klassifikation nutzen diverse Autohersteller noch einige Spezifikationen für Schmierstoffe. Nach eigenen Tests, erhalten die Ölhersteller eine Freigabe seitens des Motorproduzenten. So gibt es zum Beispiel die BMW Longlife-01 für bestimmte Fahrzeuge des BMW-Konzerns.

Wusstest Du, dass neben dem Motoröl auch der Ölfilter getauscht werden sollte?

Im Ölfilter sammeln sich Staub, Verbrennungsrückstände und Metallabrieb. Auf lange Sicht gesehen, kann er verstopfen. In diesem Fall würde das Öl ungefiltert über einen Bypass in den Motor laufen. Kleinste Partikel können dann zu Beschädigungen führen.


Benzin- und Diesel-Autos mit Partikelfilter benötigen ein besonderes Motoröl. Idealerweise setzt man ein Öl ein, welches möglichst aschearm verbrennt. Als Messgröße wird die Sulfat-Asche verwendet. Spezielle Additive sorgen dafür, dass die Öle weniger Schwefel und Phosphor enthalten. Solche speziellen Öle nennt man auch Low-SAPS oder Low-Ash-Motoröle.

Longlife-Öl

Longlife-Öle bestehen aus hochwertigen Grundölen, die mit Additiven bestückt sind. Generell ist dieser Typ Öl eher dünnflüssig, bietet aber dennoch hochwertige Schmiereigenschaften. Aus diesem Grund werden sie auch oft als Leichtlauföle bezeichnet. Neben der geringen Reibung, sagt man ihnen auch einen besseren Kraftstoffverbrauch nach.

Generell ist es so, dass einmal im Jahr ein Ölwechsel empfohlen wird. Bestimmte Longlife-Öle können hingegen länger gefahren werden. Anstelle von einem Jahr, sind oftmals zwei Jahre Fahrt mit dem gleichen Öl möglich. PKWs mit Ottomotoren können bis zu 30.000, Dieselmotoren sogar bis zu 50.000 Kilometer zurücklegen. Einen Nachteil haben Longlife-Typen aber doch: Sie kosten mehr Geld. Dennoch spart man auf lange Sicht gesehen, vor allem an Werkstattkosten.

Longlife-Motoröle dürfen nur verwendet werden, wenn sie über eine offizielle Freigabe seitens des Herstellers verfügen.

Menge / Preis

Wer in Massen kauft, spart meist beim Einkauf. So ist das auch beim Öl. Eine größere Menge ist günstiger, als nur eine Dose Öl. Generell ist das Angebot sehr groß. Motoröl kann in kleinen Gebinden, bis hin zu großen Fässern gekauft werden. Wichtig ist, dass du stets den Literpreis errechnest und diesen mit der benötigten Menge multiplizierst.

Sei dir allerdings bewusst, das hochwertiges Öl einen fairen Preis hat. Minderwertiges Öl bietet keine guten Schmiereigenschaften und beschädigt auf lange Sicht deinen Motor. Am besten vertraust du auf Kundenbewertungen oder fragst einen Mechaniker Kollegen nach Rat. Allerdings bedeutet dies nicht dass günstiges Motoröl immer minderwertig ist.

Nützliches über Schmieröle – Daten und Fakten

Warum ist Motoröl zähflüssig?

Bei normaler Raumtemperatur ist Motoröl zähflüssiger als Wasser. Beim Erwärmen, also nach dem Start des Motors wird es dünnflüssiger. Die Zähflüssigkeit hängt vor allem von den Kräften zwischen den Molekülen ab. Aufgrund der langen Ketten aus Kohlenwasserstoffe werden die Moleküle viel besser zusammengehalten als bei Wasser oder Benzin.

Durch die Einwirkung von Wärme wird die Verbindung allerdings geschwächt. Aus diesem Grund wird das Öl flüssig nach dem Motorstart. Die Zähflüssigkeit, auch Viskosität genannt, ist ein wichtiger Faktor beim Kauf. In einem vorherigen Abschnitt haben wir bereits ausführlich darüber berichtet.

Warum wird Motoröl schwarz?

Während dem Betrieb des Motors taugt das Öl als Schmierstoff. Durch die Bewegung und Reibung der Motorkomponenten setzen sich kleinste Partikel im Öl ab. Des Weiteren hat die Umgebungsluft ebenfalls eine Auswirkung auf die Ölfarbe. Zwar gibt es einen Ölfilter, dieser setzt sich im Laufe der Zeit aber ebenfalls zu. Aus diesem Grund wird ein regelmäßiger Ölwechsel empfohlen. Auch der häufige Einsatz auf Kurzstrecke kann zur schwarzen Verfärbung führen. Dabei setzt sich unverbranntes Benzin im Motoröl ab. Nicht nur dass es die Schmiereigenschaften ändert, nein auch die Farbe des Öls wird schwarz.

Wusstest Du, dass es neben synthetischen auch teilsynthetisches Öl gibt?

Bei teilsynthetischem Motoröl handelt es sich um eine Mischung aus mindestens zehn Prozent vollsynthetischem Öl und Mineralöl. Oftmals kann das günstigere teilsynthetische Öl genauso verwendet werden. Neben einem verminderten Reibungsverhalten, zeichnet sich Teilsynthetiköl ebenfalls durch einen geringen Verbrauch aus. Im Zweifelsfall solltest du immer die Herstellerangaben heranziehen. 


Wie oft sollte man Motoröl wechseln?

Der regelmäßige Motorölwechsel schützt den Motor vor Verschleiß, indem es ihn von Asche, Abrieb und Ruß reinigt. Durch den Austausch werden beste Schmiereigenschaften und damit das Abkühlen aller Motorkomponenten ermöglicht. Durch die Schmierung werden Partikel abgeführt und dadurch die Reibung gemindert.

Die Abnutzung des Motoröls schreitet mit jedem Kilometer voran. Irgendwann kann es die Wärme nicht mehr richtig ableiten. Aus diesem Grund muss das Motoröl regelmäßig gewechselt werden. Je nach Wartungsintervall des Herstellers kann dies alle 10.000 oder 15.000 Kilometer der Fall sein. Einige Fahrzeugen benötigen erst nach zwei Jahren oder 30.000 gefahrenen Kilometern frisches Öl. Wer häufig auf Kurzstrecke oder im Stadtverkehr unterwegs ist, sollte das Öl öfter wechseln. Dadurch, dass der Motor nicht richtig warm wird, altert das Öl schneller.

Kann man Motoröl selbst wechseln?

Generell ist es nicht besonders schwer, das Öl selbst zu wechseln. Altes Öl raus und neues Öl rein, doch ist es wirklich so einfach? Klar etwas handwerkliches Geschick und das richtige Werkzeug gehört schon dazu.

Wer sich auskennt, vollzieht den Wechsel selbst und spart dabei jede Menge Geld. Das Altöl kann beim Händler abgegeben werden.

Wer´s weiß wie es geht, kann sein Öl auch selber wechseln. Werkstätten verkaufen Öl immer zu höheren Preisen.

Bei jedem Ölwechsel sind folgende Schritte notwendig:

  • Am besten den Motor vorher warmfahren, um das Öl dünnflüssiger zu machen. Anschließend Motor stoppen, Leerlauf einlegen und Handbremse ziehen. Mit einem Wagenheber oder einer Hebebühne kann man das Auto anheben.
  • Geeignetes Gefäß unter die Ölwanne stellen, Ölablassschraube am Unterboden des Wagens öffnen, Öldeckel im Motorraum öffnen, warten bis das Öl ausgelaufen ist
  • Alten Ölfilter entnehmen, Einsatz reinigen, neuen Ölfilter einsetzen und fixieren
  • Ölwanne sauber machen, neue Dichtung einsetzen und Ablassschraube festziehen
  • Auto von Hebebühne oder Wagenheber runterlassen, neues Öl nach vorgeschriebener Menge einfüllen
  • Ölstand kontrollieren und Motor starten
  • Nach Testfahrt Ölstand erneut kontrollieren und gegebenenfalls korriegieren
  • Ölwanne auf Dichtigkeit prüfen
  • Ölstand regelmäßig kontrollieren

Bei neueren Fahrzeugen kann man die Öl-Servicelampe leider nicht mehr alleine zurückstellen. In der Werkstatt wird dieser mit einem speziellen Gerät durchgeführt.

Wer sich diese Schritte nicht alleine zutraut, sollte sich an eine professionelle Werkstatt wenden. Der Preis des Ölwechsels hängt vom Fahrzeugtyp ab. Meist fallen zwischen 50 und 100 Euro einschließlich neuem Ölfilter an. Dabei sparst du zwar kein Geld, aber Zeit und schmutzige Hände. Außerdem musst du dich nicht um die Altölentsorgung kümmern.

Wie kann man den Ölstand messen?

Damit das Öl seine perfekten Schmiereigenschaften ausspielen kann, muss der Ölstand genau richtig sein. Nachstehend beschreiben wir, wie du den Füllstand selbst messen kannst:

  • Motor bereits warm gefahren auf einer ebenen Fläche abstellen
  • Einige Minuten warten, damit das Öl wieder zurück in die Wanne läuft
  • Motorhaube öffnen, Messstab lokalisieren und entnehmen, Messstab mit einem Lappen abwischen
  • Messstab bis zum Anschlag einführen und erneut entnehmen,
  • Ölstand ablesen und gegebenenfalls korrigieren

Im folgenden Video wird dir noch einmal veranschaulicht, wie du den Ölstand prüfen kannst:

Wo kann man altes Motoröl entsorgen?

Bei der Entsorgung von Altöl muss man einige Dinge beachten. Da es hochgradig umweltschädlich ist, müssen strenge Regeln eingehalten werden. Bereits wenige Tropfen könnten mehrere Tausend Liter Trinkwasser verschmutzen. Wer den Ölwechsel selbst vollzieht, muss unbedingt darauf achten dass kein Öl auf den Boden tropfen.

Die Gesetzgebung schreibt vor, dass altes Öl nur in geschlossenen Behältern aufbewahrt werden darf. Außerdem darf Altöl nicht mit anderen Abfällen oder Ölen vermischt werden. Altöl darf weder in den Hausmüll oder Abfluss gelangen. Meist kostenlos können Privatpersonen geringe Mengen in Baumärkten oder Geschäften für Autozubehör abgeben. Voraussetzung ist, dass man das neue Öl auch dort erworben hat. Ansonsten kann man nur auf die Kulanz des Händlers hoffen. Ist das nicht der Fall, ist eine Gebühr von etwa 5 bis 15 Euro pro Liter zu entrichten.

Ebenfalls hat man oftmals die Möglichkeit geringe Mengen Altöl beim Wertstoffhof abzugeben. Im Zweifelsfall wendest du dich an deine Gemeinde und bittest nach Rat.

Weiterführende Informationen und Ergänzungen

  • https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/reparatur-pflege-wartung/wartung-inspektion/oelwechsel/
  • https://www.allianz-autowelt.de/werkstatt/oelwechsel/
  • https://www.t-online.de/auto/technik/id_88536240/motoroel-wie-lange-ist-es-haltbar-alles-zur-lagerung-und-haltbarkeit.html
  • https://motoroel-tests.de/motorol-richtig-lagern/
  • https://www.schmierstoff-zentrale.de/blog/oelstand-messen
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Motor%C3%B6l

Bildquelle:

  • https://pixabay.com/de/photos/mercedes-motor-v8-motorraum-auto-1223264/
  • https://unsplash.com/photos/V37iTrYZz2E
  • https://unsplash.com/photos/2K_-PG95qlI
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-die-grauen-stahlschlussel-halt-279949/

Letzte Aktualisierung am 19.09.2021 um 13:33 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Ähnliche Beiträge